Kein Parkhaus unter dem Tschudi-Park

 
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Komitee

Parteiunabhängiges Komitee

Das parteiunabhängige Komitee «Kein Parkhaus unter dem Tschudi-Park» engagiert sich gegen den geplanten Bau eines Parkhauses mit 230 Parkplätzen unter dem Basler Tschudi-Park direkt neben der Primarschule St. Johann und der Sekundarschule Vogesen.

Neues Parkhaus trotz Klimanotstand
Über 3500 Personen haben unsere Petition unterschrieben, die wir am 14. November 2018 eingereicht haben. Zudem wurde sie von der BastA!, von den Grünen Basel-Stadt, von der SP Basel-Stadt und vom VCS beider Basel offiziell unterstützt. Alle gemeinsam wollen wir verhindern, dass das Bau- und Verkehrsdepartement und das Universitäts-Kinderspital beider Basel ein neues Parkhaus mit über 200 Plätzen bauen (mehr als zwei Drittel davon für Personal). Unter einer Grünanlage, direkt neben der Primarschule St. Johann, nur 200 Meter vom Parkhaus City entfernt, in dem bereits 1100 Parkplätze zur Verfügung stehen, und nachdem der Grosse Rat am 20. Februar 2019 den Klimanotstand ausgerufen hat.

Mitglied werden
Der Verein Quartierentwicklung St. Johann «fördert die ökologisch und sozial nachhaltige Entwicklung» und «engagiert sich für ein lebenswertes, qualitätsvolles und vielseitiges Quartier». Insbesondere wehrt er sich «mit politischen und rechtlichen Mitteln gegen die Erstellung eines Parkhauses unter dem Tschudi-Park». Die Mitgliedschaft im Verein steht allen natürlichen und juristischen Personen offen und kostet 20 Franken pro Jahr.

Die Statuten des Vereins Quartierentwicklung St. Johann könnt ihr 

hier herunterladen. 

Wir freuen uns, wenn ihr Mitglied werdet.

Mitgliedschaft Verein Quartierentwicklung St. Johann

 
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Ausgangslage

Die Forderung, mitten in einem Wohnquartier unter einer Grünanlage ein weiteres Parkhaus für 230 Autos zu bauen, ist unverhältnismässig und völlig aus der Zeit gefallen. Alternativen die die Probleme des UKBB besser und sofort lösen können wurden nicht ernsthaft geprüft.

 
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über 1100 bestehende Parkplätze

Das Universitäts-Kinderspital beider Basel (UKBB) und das Bau- und Verkehrsdepartement des Kantons Basel-Stadt (BVD) planen ein neues Parkhaus mit 230 Parkplätzen – gerade einmal 200 Meter vom Parkhaus City entfernt, in dem bereits 1100 Parkplätze zur Verfügung stehen. Ende November 2018 wurde das Cityparking um 217 Parkplätze erweitert. Das Cityparking hat viele freie Kapazitäten und es wäre denkbar, für das UKBB mehr Parkplätze zur Verfügung zu stellen. Insbesondere weil sich die bestehende unterirdische Verbindung zwischen Unispital und UKBB sehr gut eignet für die Anbindung des Cityparkings. Beim Bedarf wird von Seiten UKBB auch aufgezeigt, dass es sich grösstenteils um ein Mitarbeiter Parking handelt. 

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Campusaral

Weshalb wurde unter den Bauten auf dem Campusareal keine Parkhäuser geplant? Es standen diverse Bausteine wie das Biozentrum, das ETH-Gebäude, das DBM und das UKBB zur Disposition. Beim UKBB wurde das anfänglich geplante Parkhaus aus Kostengründen weggelassen. Das Baufeld 4 wurde noch nicht realisiert, diese Planung wird aber demnächst angegangen.

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Lärmbelastung seit fünfzehn Jahren

Die Schulhäuser St. Johann, Vogesen und Pestalozzi sind seit rund fünfzehn Jahren von Baustellen und dem damit verbundenen Lärm und den Erschütterungen umgeben. Dass nun unmittelbar neben den Schulhäusern eine weitere Grossbaustelle folgen soll, ist für Schülerinnen, Schüler und Lehrpersonen nicht mehr tragbar.

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Parkhausvorschlag mit Mängeln

Der Lösungsvorschlag vom BVD, ein Parkhaus unter einer intakten Grünanlage zu realisieren, hat diverse Mängel. Zahlreiche Bäume müssen gefällt werden. Der Boden wird versiegelt. Patientenparkplätze sind im Parkhaus nicht ideal gelegen. Die Geometrie des Parkhauses ist aufgrund seiner Länge ungünstig und uneffizient. Die Wege vom äussersten Punkt des Parkhauses sind vergleichbar mit den Wegen vom City-Parking. Die Ausfahrt führt mit der geplanten Tramlinie in der Spitalstrasse zu Konflikten. Hinzu kommt die dauernde Belastung durch den steigenden privaten Motorfahrzeugverkehr, den ein neues Parkhaus mit der Ein- und Ausfahrt unmittelbar neben dem Pausenplatz zwingend mit sich bringt.

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Alternativ-Lösung

Die verschiedenen Nutzer des UKBB haben unterschiedliche Bedürfnisse.

Die vorgeschlagene Lösung funktioniert ohne neues Parkhaus.

Bestellung UKBB:

33 Parkplätze für Patient*innen

33 Parkplätze für Besuchende

134 Parkplätze für Mitarbeitende

 
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Patient*innen

Direkt neben dem UKBB können alle gewünschten Patientenparkplätze oberirdisch und betrieblich ideal gelegen angeboten werden. An der Wilhelm-His-Strasse können oberirdisch weitere Patientenparkplätze angeboten werden und somit wird die Gesamtzahl von 31 Patientinnen- Patientenparkplätze erreicht. Alle Parkplätze profitieren von der Nähe zum UKBB Eingang. Patienten können von den Arealsparkplätzen schwellenlos zum Eingang gelangen.

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Mitarbeitende

Gemäss Planungsbericht BVD kann einem Teil des Personals  tatsächlich ein weiterer Fussweg zur Arbeitsstelle zugemutet werden und deshalb wäre es möglich diese Abstellplätze weiterhin im City-Parking anzubieten.
Wir sind der Auffassung: Dieser Weg kann allen Mitarbeitenden zugemutet werden (nicht nur einem Teil). Dies weil bereits eine unterirdische Verbindung zwischen Spitalareal und UKBB existiert. Diese ist sehr komfortabel und sie wurde genau für diesen Zweck erstellt. Der Weg ist nicht länger als für Mitarbeitende des USB zu Ihrem Arbeitsplatz im K2.

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Besuchende

Gemäss Planungsbericht BVD wäre es technisch möglich ein grösseres Parkplatzkontingent im City-Parking zugunsten des UKBB zur Verfügung zu stellen (z.B 100-150 zusätzliche Parkplätze). Gerade für Besuchende wäre der Weg aus dem City-Parking zumutbar. Auch Besuchende des Unispitals müssen aus dem Parking-City ähnlich lange Wege in Kauf nehmen. Langfristige Zahlen zeigen, dass das City-Parking nur während sehr wenigen Stunden ausgelastet ist.

News

 

BZ Basel 26.01.2021

Impfdrängler und Ewiggestrige

Dass in China nicht bloss ein Sack Reis umgefallen ist, dämmerte den Ersten vor einem Jahr. Einen Monat später wurde der erste Fall in der Schweiz bestätigt. Seither hat das Coronavirus grosses Leid verursacht und die Gesellschaft wie das Individuum in vielen Fragen zum Wandel gezwungen. Dieser findet seinen Niederschlag auch in der Sprache. Fachausdrücke wie Basisreproduktionszahl, Polymerasekettenreaktion oder Zoonose sind heute auch denjenigen geläufig, die in den naturwissenschaftlichen Fächern einen Fensterplatz hatten. Hinzu kommen so schön-schaurige Neuschöpfungen wie Covidioten, Trödelkantone oder Impfdrängler.

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Kontakt

Kontaktiere das Komitee «Kein Parkhaus unter dem Tschudi-Park», um mehr über unsere Arbeit zu erfahren und darüber, wie du dich engagieren kannst.

Danke für's Einreichen!

 

Unterstützung

Die Petition «Kein Parkhaus unter dem Tschudi-Park» wird mittlerweile auch von der BastA!, von den Grünen Basel-Stadt, von der SP Basel-Stadt und vom VCS Sektion beider Basel offiziell unterstützt.

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